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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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362
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Z6r

Theile getheilt ist. Ich lege beide an die Punkte, allein Pa>

keiner paßt, weil sie weder ^noch^z Zoll von einander Me

entfernt sind. Ich lege nun beide Maßstäbe so neben- Meinander, daß ihre Anfangspunkte einander gerade gegen- stleüber liegen. Da auf dem einen die Theile um ^ klei- ^ hunner sind, so weicht der erste Theilstrich ^7 , der zweite

, der dritte ^5 Zoll u. s. w. vom anderen ab. Ich Gri

lege nun ferner meine beide Punkte an die Differenz Rc

zweier Theilstriche, und ich finde -aß sie gerade bei der gen

7ten paffe. Ich weiß nun, daß beide Zoll von ein- fei,

ander entfernt sind, und ich kann also Neunzigtheile des sch,

Zolles messen, obfchon ich nur eine grobe Eintheilung inzehntel und neuntel Zoll habe. Hatte man von dem in auf^ Zolle getheilten Maßstabe genommen, und diese in zu

10 Theile getheilt, so hätte ein Theil davon aus Zoll Ei,

bestanden, und mit diesen beiden Maßstäben hätte man

Zolle messen können. sar

Zwei solcher Maßstäbe sind in Fig. 1. Taf. VII. abge- abbildet. Man nennt sie nach ihrem Erfinder: Vernier. Auch diewerden sie wohl Nonius genannt, nach dem Portugiesen bet

N u n nez, der diese Erfindung fast zu gleicher Zeit machte. ein

Da man bei so kleinen Meßinstrumenten, als man gel

auf dem Felde gebraucht, die Theilstriche nicht wohl D<

näher als io Minuten von einander machen kann, so Si

läßt man eine zweite Theilung, welche um größer ist, vic

üver diese als Vernier gehen, und der Unterschied zwi- ge,

schen beiden ist iv Sekunden. Man kann nun auf diese Ae

Weise die Winkel bis auf Sek. messen.

Noch ein zweites Hülfsmittel kleine Größen sehr bei

genau zu messen, finden wir in der Schraube. Wenn fa

man nemlich eine sehr feine und regelmäßig geschnittene zu

Schraube hat, die etwa 40 bis 5 o Umdrehungen auf den

Pariser