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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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klein Pariser Zoll hat, so kann man diese ebenfalls zu feinenoder Messungen gebrauchen, wie wir dieses oben bei demben- Messen mit dem Stangenzirkel sehen, welcher auch einegen- ^ solche Mikrometerschraube hat, bei der 67,^6 Umdre-klei- hangen auf 1 Pariser Zoll gehen.

-rite Indeß hat auch die Feinheit der Schrauben ihre

Ich Grenzen, über die man nicht herausgehen kann. Herr

renz Ncpsold in Hamburg hat welche mit in« Umdrehun-

der gen auf 1 Par. Zoll geschnitten, und die Gange waren so

ein- fein und scharf wie Postpapier. Hätte er sie noch feiner

des schneiden wollen, so wäre das Metall gebrochen,g in Um aber nicht nöthig zu haben die Schrauben so

11 in äußerst dünn zu schneiden, und doch eine feine Bewegung

' in zu erhalten, so hat Herr Prony folgende sehr einfache

Zoll Einrichtung angegeben.

nan In Fig. 2. Taf. VlI. ist 2 der Zeiger der steh lang-

sam fortbewegt, so wie die Schraube herumgedreht wird.>ge- ab ist der feste Stützpunkt der Schraube, in dem sich

sich die Schraube zwar herumdreht, aber nicht hin und her

ssen bewegt. Nun schlägt Herr Prony vor, auch in diesen

sie. eine Schraube zu schneiden, die nach derselben Richtung

ian geht, aber etwas weniger Steigung hat, als die erste,

ohl Der Zeiger L wird sich nun mit dem Unterschiede Per

so Steigungen beider Schrauben fortbewegen, und man wird

ist, vielleicht 5 omal umdrehen müssen, ehe er eine Linie fort-

wi- gerückt ist. Man sieht daß diese Einrichtung sehr viele

lese Aehnlichkeit mit der des Verniers hat.

Um so feine Theilstriche zu sehen, bedient man sichehr der Vergrößerungsgläser (Mikroskope). Diese sind ein-

nn fache, wenn sie nur aus einem Glase bestehen, oder

nie zusammengesetzte, wenn ste mehrere haben.

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