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steht bei ihnen aus einer erhabenen Linse von Crown-glas, und aus einer Hvhllinse von Flintglas, (Fig.6.)welche die Farbenzerstreuung aufheben. Der Erfindernannte sie achromatische Fernrohre. Auch werdensie häufig Dollondsche genannt, und jetzt ganz allge-mein gebraucht.
Die Fernrohre auf den Meß-Instrumenten sind alleachromatisch , weil sie ein weites Sehfeld lind ein reinesLicht haben müssen.
Nach diesen allgemeinen Bemerkungen über Winkel-Instrumente , kommen wir zur Beschreibung derjenigen,welche am meisten gebräuchlich sind.
Eins der gewöhnlichsten Winkel - Instrumente ist dasAstrolabium. Dieses besteht aus einem Kreise, der in36 o Grad eingetheilt ist, und der bei o und 180 Gradzwei Dioptern hat. Dann dreht sich auf diesem Kreiseein Lineal herum, welches ebenfalls zwei Dioptern hat.Will man nun den Winkel zwischen zweien Gegenständen^ und l'- messen , so dreht man das Instrument nach ,bis die Kreisdioptcrn ihn bedecken. Dann stellt man dasJnstrumenr fest , und dreht das Lineal nach L, bis des-sen Dioptern ihn ebenfalls bedecken. Auf dem Randeließt man dann, wie viel Grade das Lineal abgeschnittenhat, und man kennt die Größe des Winkels.
Ein solches Astrolabium ist Fig. 7. Taf. VII. abge-bildet. Die Franzosen nennen es Graphometcr und ge-brauchen es sehr häufig. Gewöhnlich ist in der Mittedesselben noch eine Magnetnadel angebracht. Auch hat manAstrolabia , bei denen statt des ganzen Kreises, nur einhalber genommen worden. Diese sind aber nicht so bequem.
Das eben beschriebene Astrolabium ist eins der ge-mein-