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meinsten. Man hat aber auch welche, auf denen stattder Diopteren Fernrohre sind, damit man desto schärferzielen kann, und wo zugleich Mikroskopen angebrachtsind, um die feine Einthcilung zu sehen. Diese habe»auch gewöhnlich eine Kippregel, (ungefähr so wie an demVisirrohr Taf. II. Fig. oter Theil) damit man auf hochund niedrig liegende Gegenstände mit ihnen zielen kann.
Ein solches Astrolabium ist sehr bequem, weil wennman es horizontal gestellt hat, alle Winkel im Horizontegemessen werden, und man also nicht nöthig hat, dieHöhenwinkel zu messen und mit diesen den schief gemesse-nen Winkel auf den Horizont zu reduciren. Indeß mußman sicher seyn, daß die Kippregel sich genau senkrechtauf der Ebene des Instruments bewegen. Auch erfor-dert das Instrument seiner Natur nach beim Messeneinen durchaus festen Stand.
Bei einer Landesvermessung, wo man seinen Stand-punkt gewöhnlich in den engen Spitzen der Kirchthürmeoder in den hohen Gipfeln ausgezeichneter Baume hat,kann man das Astrolabium sehr oft aus Mangel an Platznicht gebrauchen, und man muß häufig einen Stations-punkt deswegen wieder verlassen, weil man dem Instru-mente keinen festen Stand geben kann.
Der Spiegelsextant hat hingegen das Bequeme, daßman mit ihm messen kann, ohne daß er fest steht ^ unddaß man ihn in jeder Thurmspitze und in jedem Baum-gipfel aufstellen kann. Das Messen geht daher mit ihmam geschwindesten von statten, weil man nirgend Auf-enthalt bekommt, und man nie genöthigt ist, unverrichte-ter Sache von einer Station wieder fortzugehen, sobaldeö nemlich nur überhaupt möglich ist, die beiden Kegcn-
. stände