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stände zwischen denen man messen will, von ihr zu sehen.Man muß freilich die Höhenwinkcl messen und auf denHorizont reduciren — auch sieht man mit Spiegel-In-strumenten nicht so scharf als mit Dioptrischen, alleinhieran gewöhnt man sich bald, auch hat man geschwinddie nöthigen Höhenwinkel gemessen und diese mit denTafeln auf den Horizont reducirt.
Aus diesen Gründen scheint es mir, daß der Spie-gelsextant für eine Landesvermessung das bequemste In-strument ist. Auch hat sich dieses bei der BergischenLandesvermessung bestätigt, bei der blos Sextanten ge-braucht wurden.
§. 4.
Theorie des Spiegelsextanten.
1 ) Wenn ein Lichtstrahl auf einen Spiegel fällt, sowird er unter demselben Winkel zurück geworfen, unterdem er auffällt. Wenn z. B. der Strahl ^ (Zig. 8.Taf. VII.) auf den Spiegel sxi unter einem Winkel von5o Grad fällt, so wird er ebenfalls unter einem Winkelvon 5o Grad nach L zurück geworfen. Der Strahl 0,der unter einem Winkel von 3o Grad auffällt, wird auchunter einem Winkel von 5» Grad zurück geworfen nachl).
2 ) Wenn der Spiegel sich dreht, so behält der ein-fallende Strahl seine Richtung, allein der ausfallendeändert sie.
3) Wenn ein Strahl zweimal zurück geworfen wird,so ist der Winkel, den er mit seiner ersten Richtungmacht, doppelt so groß als der Winkel, den die beidenSpiegel mit einander machen, welche ihn zurück werfen.
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