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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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369
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stand Vl direkt und ohne alle Reflation sieht. Ebenfallssteht es in x den Gegenstand L auch nach der Richtungvon M, weil sein Bild einmal in 2, und das zweitem«!in l» zurück geworfen wird.

Der große Spiegel 2 ^ dreht sich um einen Zapfen.So wie man ihn herumdreht, geht der zurück geworfeneStrahl auf dem kleinen Spiegel b hin und her. DasAuge ist in x, und sieht den Gegenstand L in d geradeunter dem Gegenstände iVl, den es direkt sieht. Mansagt dann: die beiden Bilder decken sich. Sobald mandieses sieht, hört man auf, den großen Spiegel zu drehen,und man sieht unten auf der Theilung, wie groß der Win-kel y ist, den beide Spiegel miteinander machten, alsdie beiden Gegenstände L und VI sich deckten.

Damit man nicht nöthig habe, diesen Winkel mit 2 zumultipliciren, um den Winkel x zu finden, den man ei-gentlich wissen will, so ist der Bogen von 60° schon gleichm 120° eingetheilt. Daher sind die Grade auf einemSpiegel-Instrumente immer nur halb fo groß als aufeinem Astrolabio,

Der Nullpunkt Der Eintheilung liegt da, wo der Indexhinzcigt, wenn der große Spiegel dem kleinen parallelist. — Der Mittelpunkt des großen Spiegels ist zu-gleich der Mittelpunkt der Eintheilung.

§. 5 .

Beschreibung des Spiegelfextanten.

Die gewöhnliche Größe des Spiegelsextanten ist 5 , '7 oder ic> Zoll Radius, Der auf Taf. VIII. abgebildetehnt 7 Zoll. Ich erhielt ihn 1806 von Troughton m

24 London.