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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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372
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Eber

feststellt, sobald man den großen Spiegel genug herumgedreht hat, und man den Gegenstand durch doppelte ^Zurückwerfung im Kleinen sieht. Man dreht dann noch Iein wenig an der Mikrometerschraube, bis sein Bild auf ^ ^

dem Bilde von dem zweiten Gegenstände liegt, den man idirekt über dem kleinen Spiegel sieht p s

Auf Taf. VIII. ist neben dem Spicgelsextanten dasNußstatif abgebildet, auf welches der Sextant beimBeobachten geschraubt wird. ' ^

§. 6. L) <

Untersuchung der Fehler des Sextanten. , ^

senk

Jedes Meßinstrument kann mancherlei Fehler haben, der

und der Geometer muß es deswegen vor dem Gebrauche das

untersuchen, damit er weiß in wie fern er sich auf dasselbe besti

verlassen, und wie genau er mit demselben messen könne. ! mußIn der Mathematik nimmt man nichts auf guten Glau- den

ben an, — alles wird vorher untersucht und geprüft. dies

Ein Geometer, der dieses nicht thun wollte, würde im-mer im Ungewissen seyn, und nie ein recht lebendiges Hül

Gefühl von der Genauigkeit seiner Arbeit haben. weh

Ich will hier der Reihe nach von den Fehlern hau- mai

deln — die ein Spiegclscxtant haben kann, und die man jst ^

entweder verbessern muß, oder für die man Rechnung ei,,

tragen muß, wenn man sie nicht verbessern kann. Ich kam

werde Hiebei die Ordnung befolgen, in der der Beobach- gehl

tcr diese Fehler verbessern muß. and

, deck

i) Fehler der Spiegel.

Die beiden Flächen der Spiegel müssen vollkommene

Ebenen