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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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373
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Ebenen seyn, die unter sich genau parallel sind. Mankann dieses des Abends leicht untersuchen, wenn maneinen hellen Stern mit dem Sextanten beobachtet. Be-kommt man ein doppeltes Bild, so sind sie nicht paral-lel. Dieser Fehler ist nicht zu verbessern. Mein da manseine Instrumente nur bei den vorzüglichsten Künstlernkauft , so ist es selten, daß die Spiegel fehlerhaft sind,weil diese eine große Sorgfalt auf das Schleifen dersel-ben verwenden, und keine wegschicken, die sie nicht vor-her untersucht haben.

L) Senkrechter Stand des großen Spiegels.

Die Spiegel müssen auf der Ebene des Instrumentssenkrecht stehen. Denn alles Winketmeffen geschieht inder Ebene, in der der Winkel liegt, und welche durchdas Auge und die beiden Gegenstände, auf die man mißt,bestimmt wird. — Das Zurückwerfen der Lichtstrahlenmuß in dieser Ebene geschehen, und dieses geschieht nachden Gesetzen der Optik nur dann, wenn die Spiegel aufdieser Ebene senkrecht stehen.

Ob die Spiegel senkrecht stehen, untersucht man mitHülfe von ein Paar Dioptern, (n und l> Fig. in. Taf. VII.)welche die Höhe des großen Spiegels haben, und dieman überall auf den Sextanten hinstellen kann. In »ist ein feines Loch, und in d ist genau in derselben Höheein feines Haar gespannt. Ob die Dioptern gut sind,kann man leicht untersuchen , wenn man sie auf ein geradgehobeltes Brett oder auf eine Spiegelplatte neben ein-ander stellt. Das Haar muß dann genau das Loch be-decken.

Sind die Dioptern untersucht, so verfahrt man, um

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