mitten im Fernrohr, so corrigirt man den Fehler durchdie Cvrrektionsschraubcn am Fernrohrträger.
Man könnte den Winkel, den die Achse des Fern-rohrs mit der Ebene des Sextanten macht, auf folgendeWeise bestimmen. Man mißt einen Winkel von 120°am ober» und am untern Faden des Fernrohrs. BeideMessungen müssen gleiche Resultate geben, wenn dieAchse parallel ist, und die Fäden genau gleich weit vonder Achse. Ist aber einer um 12" größer, so ist dasFernrohr uni 20 Minuten geneigt. Indeß würde dieseBestimmung sehr unsicher seyn, weil man auch im Messendes -Pinkels jedesmal um 6 Sekunden irren kann, undman könnte also einen Deviationsfehler von 20 Minutenfinden, wo keiner von 1 Minute wäre.
5 ) Fehler des Zeigers.
In Fig. n. ist y der Winkel von dem in Fig. y. be-wiesen worden, daß er die Hälfte von dem Winkel x ist.Der Winkel 2, der die dem kleinen Spiegel paralleleLinie § lr macht, ist ihm als Wechsclwinkel gleich, unddieses ist eigentlich der Winkel, der auf dem Rande ge-messen wird. — Der Nullpunkt der Theilung liegt natür-lich da,.wo der große und der kleine Spiegel keinenWinkel mit einander machen, wo sie also einander paral-lel sind. Wenn der Zeiger der Alhidade auf 0" der Thei-lung steht, so ist der kleine Spiegel dem großen parallel.Stellt man den großen Spiegel dem kleinen parallel,und der Zeiger steht nicht auf Null, sondern z. B. 5 Mi-nuten drüber, so sagt man: der Fehler des Indexist 5 Minuten. (Man nennt dieses auch den Collima-tionsfehler). Wenn man nun den kleinen Spiegel um
. 2 Mi-