nomen, welche mit diesem Instrumente gearbeitet haben,übergehen sie mit Stillschweigen. Obschon sie bedeuten- Ider sind als alle andere, welche ein Spiegelsextant ha- !ben kann. — Die Astronomen konnten diese Fehler nichtwohl finden, weil sie bei ihren Höhenmessungen keineProbe für die Genauigkeit derselben haben. Indeß dieGeometer konnten sie leicht finden, sobald sie nur alleWinkel im Horizont messen, und diese zusammen addiren.Sobald diese keine 36o° betrugen, mußten noch unbe-kannte Fehler da seyn. Ich fand auf diese Weise imJahr i8o5 bei einem 5 zölligen Sextanten von Trough-ton, den der Künstler selber für einen der besten erklärt,den er gemacht habe, daß die Summe von. 4 Winkeln,deren jeder ungefehr 90° betrug, immer 2 Min. 20 Sek.weniger betrug als 36o°. Da ich den Collimationsfeh-ler sehr genau bestimmt hatte, so konnte es davon nicht ^herrühren, und eben so wenig von nicht senkrechtem ^Stande der Spiegel, denn dieser war auch berichtigt. >Der Sextant mußte also eine Excentricität, oder aber ?Fehler in der Theilung haben. Beide Fehler waren be- ^ständig, sie änderten alle Beobachtungen auf dieselbeWeise, und man konnte sich durch eine große Reihe von !Beobachtungen der Wahrheit nicht mehr nähern, als !durch eine kleine. Es war daher nothwendig, dieseFehler genau zu bestimmen, ehe wir anfiengen zu trian- ^guliren, weil sich voraussehen ließ, daß sich das Dreieck-netz verschieben, und die Standlinien nicht stimmen wür-den. Als ich mit 3 Thürmen rund maß, so fand ich den >Fehler der Einteilung bei 220° zu 38". Bei 90° warer 35", bei 6a ungefehr 35, und bei 45° war er 3i". jDer Bogen von 42° bis 120° war sehr regelmäßig ge-schnitten.
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