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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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und Waldungen. In diesem Falle sieht man sie gewöhn-lich undeutlich, wenn sie nicht etwa sehr weiß sind.

3) Alle Winkel werden vom Statife gemessen. Dennobschon die Einrichtung des Sextanten es erlaubt, daßman aus freier Hand die Winkel messen kann, so machtman hieven doch keinen Gebrauch, weil man aus freierHand weder so genau noch so bequem messen kann, alsvom Statife. In vielen Fällen ist es sogar unmöglich,einen Winke! aus freier Hand zu messen, wenn man ihnvom Statife noch recht gut messen kann. Wenn nem-lich die beiden Gegenstände so schwach beleuchtet sind, daßes sehr schwer hält beide Bilder ins Fernrohr zu brin-gen , so kann man dieses beim Messen vom Statife anffolgende Weise: Man blendet den großen Spiegel miteinem der farbigen Gläser ab, und sucht den Gegenstandden man direkt sieht, durch Herumdrehen des Sextantenins Fernrohr zu bringen. Ist dieser gefunden, so blen-det man hinter dem kleinen Spiegel ab, und läßt denSextanten unverrückt stehen. Dann gibt man dem gro-ßen Spiegel wieder Acht, und stellt ihn auf den Winkel,den die beiden Gegenstände mit einander machen, undden man nach dem Augcnmaaße, z. B. auf 6c> Gradgeschätzt hat. Durch langsames Herumdrehen des gro-ßen Spiegels bringt man dann den zweiten Gegenstandins Feld des Fernrohrs. Ist dieser gefunden, so gibtman dem ersten auch wieder Licht, indem man die Blei-gläser zurück dreht. Man hab nun beide Gegenstände imFelde, und man kann sie mit der Schraube für die feineBewegung leicht aufeinander bringen. — Auf dieseWeise habe ich oft zwei Thurmspitzcn ins Feld gebracht,die so schwach beleuchtet waren, daß man an der Mög-lichkeit

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