Man kann nemlich nach der Bordaischen Methode des ! (Fia
Mulkiplicircns auch den schwach erleuchteten Gegenstand ' des
immer im Fernrohr behalten, aber dann muß man aus Der
freier Hand messen, und bei der zweiten Messung den ' deru
Kreis umwenden, so daß Spiegel und Fernrohr nach wen
unten zu liegen kommen. Allein dieses ist unbequem und nier
ermüdet den Beobachter, weil er den Arm dann umwen- nun
den muß. Um dieses zu vermeiden , hat man den Spie- flekt
gelbreifen, welche auf der See gebraucht werden, Bü- 5o°
gcl angebracht, die rundherum gehen, und an denen diezwei Handhaben so befestigt sind, daß man den Kreis steh!
recht und auch umgekehrt halten kann, ohne den Arm zu Wii
wenden. Allein diese haben auch wieder ihre llnbe- mcn
quemlichkeitc». lieg
Meyer bemerkt in seiner Beschreibung des Kreises, rück
nachdem er die Idee mit dem krummen Acrmchen für den ' nau
Parallelismus der Spiegel angeführt hat, daß sich neck eine
mehrere Verbesserungen am Kreise anbringen lassen, auf gen!
welche man mit der Zeit bei dem Gebrauche desselben sie f
schon von selber kommen würde. — Ich will die jetzt dan
anführen, welche man in den ersten 5o Jahren nach desErfinders Tode angebracht hat. wir
Die erste Verbesserung war die von Borda. Auf ^
diese wäre Meyer vielleicht schon gekommen, wenn er die ,xj^Sextanten so gut gekannt hätte wie Borda, und gewußt,daß man mit diesen kleine Winkel rückwärts und vor- ^wärts messen könnte.
Die zweite Verbesserung brachte der englische Künstler 'Troughton am Kreise an, indem er ihm die fliegenden ^
Vcrniers gab. Er machte nemlich an die Alhidade desFernrohrs einen kleinen Kreis von 6 Zoll Durchmesser, sm
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