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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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schraubt wird, damit dieser nicht schlottere. Beim Be-obachten wird sie abgeschraubt, damit man das Fernrohrhoch und tief stellen kann, so wie beim Sextanten.

Neben dem Kreise ist das Statif desselben abgebil-det. Von der guten Einrichtung desselben hangt größten-theils die Bequemlichkeit im Beobachten ab. Dieses istein Nußstatif, bei dem die Nuß durch einen KorkstLpfstlfestgestellt wird, der sich durch Herumdrehen der Hülse 2im Innern desselben in die Höhe schraubt.

Die Prcßhülse b wird beim Gebrauche an den Halsc ä geschraubt, mit Hülfe des kleinen Schräubchen 6.Ist nun der Kreis auf den Zapfen 2 geschraubt, so kannman ihn noch immer herumdrehen, auch wenn die Nußfeststeht. Nemlich die feine Linie cä zeigt an, daß derHals aus zwei Theilen zusammengesetzt ist. Zieht mandann aber die Hülse d mit der Schraube 8 zusammen,so faßt diese den obern Theil des Halses, und dieser sitztdann am unteren Theile fest, und man kann den .Kreisnicht mehr drehen.

Das Beobachten von diesem Statist ist sehr ange-nehm. Nachdem man den Kreis ausgeschraubt hat,bringt man seine Fläche in die Ebene des messendenWinkels mit Hülfe der Nuß. Ist dieses geschehen, sostellt man sie fest. Fehlt noch ein wenig, so hilft mandiesem durch die feine Bewegung der Fußschrauben.

! Dann kann man anfangen zu messen, indem man dieWinkel auf die Meise wiederholt, wie oben gelehrt wor-den. So oft der Kreis feststehen muß, zieht man diePreßschraube 8 an. Soll er sich bewegen, so läßt mansie los, und dcr Kreis dreht sich um die Linie cä, die mder Ebene des zu messenden Winkels liegt, und der Kreis

bleibt