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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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Dritter Abschnitt.

ersten Theile dieses Werks wurde gezeigt, wiederFeldmesser einzelne Grundstücke mit dem Winkelkreuzund den Ruthen aufnimmt.

Im zweiten Theile lehrten wir, wie der Geometereine ganze Feldmark mit dem Meßtisch und der Magnet--nadel aufmißt.

Jetzt wollen wir im dritten zeigen, wie der Trigoiw-metcr ein ganzes Land mit dem Spiegelsextantcn auf-nimmt.

§. I.

Jede große Vermessung, w.enn sie genau seyn soll,muß auf einem Dreiecknctz beruhen, welches über dasganze Land gezogen ist, und durch das die Lageund Entfernung der Hauptpunkte bestimmt wird.Man mißt eine große Standlinie von ein paar Stunde»Länge mit aller Genauigkeit, und beobachtet die Winkel,welche der nächste Dreicckpzmkt mit der Standlinie macht.Dasselbe wiederholt man am zweiten, dritten, viertenPunkte, und indem man auf diese Weise immer fort-

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