in die höchsten Eichen Signalstangen mit einem Stroh-bündel , und nagelten neben die Signalstange zwischen dieZweige des Baumsein kleines Brett, auf das wir denSextanten stellten. Die andern Zweige, welche die Aus-sicht hinderten, wurden dann weggehauen, und so konnteman über die Waldungen wegmcsscn, ohne daß es großerAnstalten bedurfte. Das Schwierigste bei diesen Arbei-ten war das Messen der Höhenwinkcl, wozu man einewindstille Stunde abwarten mußte, weil sonst das Schwan»ken der Aestc in einer Höhe von 60 bis 80 Fuß über derErde zu stark war, um das Niveau beobachten zu können.
Die Signale, welche wir auf kahlen Bergen erbauten,waren ganz einfach. Es wurden drei Löcher in die Erdegegraben, welche ungefehr 10 Fuß von einander entferntwaren. Dann wurden drei 25 Fuß lange Bäume abge-hauen, ausgeschnitten und oben 5 Fuß von der Krone zu-sammen gebunden. Diese wurden aufgerichtet und in diedrei Löcher eingelassen. Dann wurden einige Latten dar-um genagelt, und ein Dornenbusch in die Krone gehan-gen , um sie leichter aus der Ferne zu sehen. Oben wurdeein Brett eingenagelt, auf das man den Sextanten stellte,und gerade unter diesen wurde in den Boden eine Grubeeingegraben, und in diese ein Stein, damit man denDreieckpunkt immer wieder finden könne. Diese Signalewaren leicht errichtet, und standen sehr fest.
So oft es die Lage der Dreiecke erlaubte, wurde dieEntfernung zweier Orte immer aus mehreren Dreieckenhergeleitet, und dann'aus den verschiedenen Angabendas Mittel genommen, und dieses beim Fortpflanzen ge-kraucht. Solche Hauptlinien waren z. B. die Entfer-nung von, Cöllner Dom und Bensberg, und die vom
2^* Düssel-