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Wählt man die Cylinder-Projection, wie bei derCaffinischen Karte, so hat diese das Unangenehme, daßdie Meridiane nicht zusammenlaufen, weil die Karte sogezeichnet wird, als wenn das Stücke der Erde, dassie darstellt, ein Zylinder sey.
Wählt man die Kegelprojcktion, bei der das Stückder Erde, welches die Karte darstellt, als ein Kegel be-trachtet wird, so laufen zwar die Meridiane zusammen,allein man hat dann die Unannehmlichkeit, daß in denvom Meridian des Hauptortes entfernten Blattern,Norden nicht oben ist, sondern in einer Ecke, und daßdie Meridiane schief über die Blätter laufen. Dieses istz. B. der Fall bei der neuen Karte die im Ospor äsla queres im Maßstabe von von Frankreich und
allen benachbarten Staaten gezeichnet wird.
Die polyedrische Projektion ist demnach die bequem-ste, sobald man die Karte von einem großen Reiche ineinem großen Maßstabe entwirft, weil diese der Naturder Sache nach, aus vielen Blättern besteht, die nie inein Ganzes vereinigt, sondern immer nur zu zwei,drei oder höchstens viere zusammengelegt werden.
Die Entwerfungsart der Landkarten, die auf einemBlatte einen so großen Theil der Erde umfassen, daß dieKrümmung derselben merklich wird, werden wir im fol-genden Theile lehren. Sie gehören in das Gebieth derGeographie.
Bei einer allgemeinen Landesvermessung, geschiehtdas Reduciren der Landkarte am besten mit der Reducir-Maschine. Diese ist auf einem großen Tische befestigt,»nd so eingerichtet wie ein Storchschnabel. Die Flur-karten, die im Maßstabe von gezeichnet sind, werden
mit