Um das Jahr »760 beschäfftigten sich die EngländerSchuckburgh, Treniblcy und Roy mit sehr genauenBarometermessungen, welche sie auf trigonometrisch ge-messenen Punkten, theils in der Schweiz, theils inEngland anstellten. Die Regeln, welche sie fanden,wichen nur wenig von einander ab, und geben im Durch-schnitt die Höhen bis auf ^ genau.
Man -wußte jetzt, worauf es bei Barometermessungenvorzüglich ankomme — auf die genaue Bestimmung derGewichtb von Luft und Quecksilber, und auf die Ausdeh-nung von beiden durch die Wärme. Auf den Einfluß, dendie Abnahme der Schwere in senkrechter Richtung habe,hatte Neuton schon aufmerksam gemacht. Plairfay waraber der erste, der diesen Einfluß vollständig entwickelte.Den Einfluß, den die Veränderung der Schwere: in Hin-sicht der Breite habe, entwickelte Kramp in seinem Werkeüber die Strahlenbrechung.
La Place brachte die Barometerformel auf ihre ein-fachste Form. Doch gibt seine ältere Formel die Höhenam s'ö zu klein, weil er bei ihr die Bestimmungen vonde Luc zum Grunde legte. Die neue Formel, welche aufden Messungen beruht, welche Hr. Rammond in denPyrenäen angestellt hat, gibt die Berghöhen bis aufgenau.
In den letzten Jahren haben sich mehrere Physikerbemüht, die Genauigkeit in den Varometermcffungennoch höher zu bringen. Durch sehr genaue Abwiegun-gen an der zweiarmigen Waage, haben die Hrn. Bistund Arago das Gewicht der Luft aufs schärfste bestimmt.Nämlich zu -ror??- das Quecksilber bei 28 Zoll Barome-lerstand und 0» Wärme. Ferner hat man die Ausdeh-nung