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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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572
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Fehler der Messung. Es war daher kein Münder, daßdie Dreiecke die Länge der Dersicherungslinie doppelt sogenau angaben , als vorgeschrieben war; und daß indeßdie erlaubte Fehlergrenze^^ war, die wirkliche nochnicht E 77 betrug. Auch stimmen unsere Dreiecke mitden französischen bis auf des Ganzen, als sie mitdiesen einige Jahre spater verbunden wurden. DieseProbe war um so schärfer, da die französischen Dreieckeauf einer ganz andern Standlinie beruhten, die ungefehr,oo Stunden von der unsrigen entfernt war. Die Ver-bindung geschah nemlich mit den Dreiecken, welche derOberste Tranchot von der Melüner Standlinie mit ei-nem Wiederholungskreise bis an den Rhein geführthatte. Es war dieses dieselbe Standlinie, welche vonDelambre für die französische Gradmessung mit Pla-tinamaßstäben war gemessen worden, und deren Länge36455,34 Pariser Fuß ist.

Unsere Standkinien sind nur mit hölzernen Maßstäbengemessen, und die Genauigkeit in den Winkeln ist nur >»bis »5 Sekunden. Allein diese Genauigkeit ist reck, unddeswegen mußten die Dreiecke an der Dersicherungs-Stand-linie so genau stimmen. Ein Trigonvmeter hat,bei seh-nen Messungen vorzüglich darauf zu sehen, daß seine Feh-lergrenze immer reel, und nie immagrnär sey. DieCassinische Messung in Frankreich wurde für sehr genaugehalten, — sie war dieses auch in vielen Theilen, alleinsie enthielt doch Dreiecke, in denen in einem Winkel um»5 bis 3» Sekunden gefehlt war.

Aehn-