Umsteuerungen mit variabler Rxpansioiu Heusinger w Wnldegg.
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Wir haben hierzu die Steuerung gewühlt, wie sie Heusingerv. Waldegg an einer von ihm gebauten Tendermaschine von klei-nen Dimensionen in Anwendung gebracht hat. Die Hauptdimen-sionen sind folgende:
Krummzapfenhalbmesser. R = 0,140™
Excentricitäl. r = 0,032
Halbe Coulissenlänge. IC = c = 0,108
Entfernung des äusserslen Expansionsgrades vom
todten Punkte der Coulisse, also . . . IK = c, = 0,081
Verticalentfernung des Punktes P von der Axe
der Schieberstange. h = 0,028
Verticalentfernung des Punktes P von der Mitte
der Leilbtlchse S./, == 0,304
die äussere Deckung. e— 0,011
die i n ne re Deckung . .. i =0,002
Nehmen wir ferner 4 Expansionsgrade für den Vorwärtsgangund 4 für den Rückwärtsgang an , also n = 4 , so lassen sich ausdiesen Angaben alle Fragen hinsichtlich der Dampfvertheilung leichtbeantworten.
Zunächst berechnet man die Coordinaten für den Schieberkreis-mittelpunkt des letzten oder 4. Grades, indem wir in die folgendenFormeln u — c, einsetzen :
1 h 1
ÄO = —-j-R und BC = -4r
2 k 2
u h —[— kc k
Substituirt man hier die gegebenen Werthe, so ergiebt sich :
OB = 0,00645™ und BC 4 = 0,0131™,und diese Grössen, in Holzst. Fig. 37 a. f. S. in bekannter Weiseaufgetragen, ergeben das Centrum C 4 des Schieberkreises für denletzten Grad.
Das ist die ganze Rechnung, denn die Mittelpunkte für dieSchieberkreise der übrigen Grade finden sich einfach, indem mandie Ordinate BC 4 in so viel Theile theilt, als Grade vorhanden sind,also hier in vier. Zeichnet man von Q) C 3 , C 2 , C, und B aus mitden Halbmessern C 4 0, C 3 0 u. s. w. die Kreise und auch noch vonO aus mit den Deckungen e und « als Halbmesser die Deckungs-kreise, so ist das Diagramm fertig, und man verfährt behufs derUntersuchung der Dampfvertheilung in ganz gleicher Weise, wiedies bei den bisher betrachteten Steuerungen erörtert wurde.
Zeuner, Schiebersteuerungen. 4. Auflage.