Umsteuerungen mit variabler Expansion. Pius Fink.
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sitzen und schon vielfach ausgeführt worden. 0 ist die Ma-schinenwelle, OR die Kurbel und D ein Excenter, welches mit 90°Voreilen aufgesteckt ist und dessen Ring unmittelbar und fest mitder Coulisse CC verbunden ist. Die Verbindung ist im Punkte 0von einem um den festen Drehpunkt G schwingenden Ilebel GQgefasst, so dass der Punkt Q nahezu in der Schubrichtung OB hin-und herschwingt, während gleichzeitig mit der Rotation der Welledrehende Schwingungen der Coulisse um diesen Punkt erfolgen.
ln der Coulisse CC lässt sich die Schubstange Ifß,, welche inB 1 die Schieberstange fasst, verstellen und zwar durch den Win-kelhebel von EKL , der durch die llängestange ET mit der Schub-stange verbunden ist. Die Maschine läuft dann nach der einen oderandern Richtung um, je nachdem der Gleitbacken M oberhalb oderunterhalb des todten Punktes ./der Coulisse eingestellt wird; vonder Entfernung JM hängt dann überdies der Expansionsgrad ab.
Die Steuerung ist besonders für stationäre Maschinen in Anwen-dung gekommen, die mit variabler Expansion arbeiten, aber immerin gleicher Richtung umlaufen sollen. In solchem Falle kommtnur die eine Hälfte der Coulisse in Ausführung (vergl. Fig. 17,Taf. IV) und der Gleitbacken M wird dann durch eine Stellschraubeoder auch durch eine Klemmschraube an dem betreffenden PunkteM der Coulisse festgehalten. Auf diesen Unterschied, ob nämlichdas Verstellen der Schubstange durch einen Winkelhebel mittelstder Hängestange ET erfolgt, wie in Fig. 16, oder ob der Punkt Mdurch eine Schraube in der Coulisse festgehalten wird, muss man,wie dieses im Folgenden geschehen wird, bei den theoretischenUntersuchungen Rücksicht nehmen, da in beiden Fällen die Schie-berbewegung etwas verschieden ausfällt, denn im ersten Falleschwingt der Gleitbacken M in der Coulisse innerhalb gewisserGrenzen auf und ab, im andern Falle nicht.
Theorie der Coulissensteuerung von Pius Fink.
a. Restimmung des Schieberweges.
Wir legen den Untersuchungen zunächst die Anordnung derFig. 16, Taf. IV zu Grunde, indem vorausgesetzt werden mag, dassdie Schieberschubstange durch einen Winkelhebel auf- und abbewegtwerde. Ist in Holzst. Fig. 39 a.f. S. OB die Richtung des Schieber-