Umsteuerungen mit variabler Expansion. Eins Fink.
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und. die Länge der Schieberslange, bis zum Schiebermittel ge-messen, = ; ist nun die Hängestange ET lang und deren
Drehpunkt E richtig gewählt, so wird der Punkt T, also auch derEndpunkt M der Schubstange, d. h. der Gleitbacken in der Cou-lisse, nahezu in einer Parallelen zur Schubrichtung OB geführt unddaher der Normalabstand ML = u 'für eine gewisse Stellung desWinkelhebels EKL (Fig. 16, Taf. IV) constant sein. Während wirbei allen bisher untersuchten Steuerungen die Entfernung desGleitbackens vom todten Punkte derCoulisse, also JM, mit u bo-zeichneten , ist es hier richtiger, die Entfernung ML = u zu setzen,weil damit auch der Einfluss der Schwankungen des GleitbackensM in der Coulisse auf die Schieberbewegung in den Formeln zurGeltung kommt.
Es wird nun zunächst die Entfernung des Schiebermittels Bvom Wellencentrum 0 für die Kurbelposition B ü OB = io abgeleitetwerden müssen. Fällen wir noch (Holzst. Fig. 39) von den Punk-ten D und N die Perpendikel DF und NK gegen OB, so ist, wie ausder Figur ersichtlich:
OB = OF + FQ + QK+ KL 4- LB X + B X B,oder,-wie sich ohne Weiteres übersehen lässt:
OB — r cos (o -(- a cos cp -f- [b -f- x) cos cp
+ y sin cp -\-VT 2 — u 2 -(- l x . (93)
Ueberdies folgt auch noch die Beziehung :
y cos cp = u 4- (b 4- x) sin cp, (94)
und da ferner die Coulisse ein Kreisbogen vom Radius q sein soll:y 2 = x (Zq — x),
oder, wenn der Radius q verhälluissmässig gross, also der Coulissen-bogen flach ist, folgt einfacher:
y 2 = 2 q x. (95)
Endlich findet sich noch aus der Berechnung der Länge DF:
r sin ca — a sin cp. (96)
Die vorstehenden vier Gleichungen enthalten schon die voll-ständige Theorie der vorliegenden Steuerung, denn eliminirt manmit Hilfe der drei letzten Gleichungen in GL (93) die Grössen x, yund cp , so erscheint OB nur als Funktion von a) und u und dieAuffindung dieser Beziehung ist ja das Ziel der Untersuchung. Diestrenge Rechnung würde auf sehr complicirte Formeln führen,