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I. Abteilung. Zweiter Abschnitt.
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Bei der Anordnung mit schwingenden Gleithacken (Fig. 16,Taf. IVj ist nach Gl. (98) das Fehlerglied:
1 ?'2 / , b 2
2 « 2
— i
l
- 3 II
sin 1 co.
Bei der andern Anordnung mit(Fig. 17, Taf. IV) ist dasselbe nach Gl. (100)_ 1 ;-2 / . , . W - „2
2
festgestellten
Gleitbacken
sm L co.
Das Fehlerglied ändert sich mit dem Drehwinkel co, es ist Nullnur für co = 0 und 180°, d. h. wenn die Kurbel durch die todtenPunkte geht; es ist dagegen am grössten für co = 90° und 270°, unddas ist für vorliegende Steuerung besonders ungünstig. Da mannämlich diese Steuerung, wie vorhin bemerkt wurde, nur für stär-kere Expansion, d. h. schwächere Füllung, verwenden wird, sowird das Fehlerglied seinen stärksten Einfluss gerade bei denjenigenDrehwinkeln äussern, welche im Allgemeinen nahezu dem Beginnder Expansion entsprechen, also gerade zu einer Zeit, zu der manAbweichungen in der Schieberbewegung beseitigt sehen sollte.
In dieser Beziehung verhalten sich die Steuerungen vonStephenson, Gooch und Allan-Trick weit günstiger. Fürdiese drei Arten fand sich das Fehlerglied von der gleichen Form :
-4- (cos 2d sin co ± — sin 2d co.s%) sin co.
2M c /
(Vergl. S. 71, 107 u. 124.)
Hier geht nun der Werth nicht zweimal, sondern viermaldurch Null und zwar ebenfalls für co = 0 und 180°, überdies aberauch bei den Winkeln, welche sich aus der Formel
tgo>= + ^-tg%d
ermitteln; speciefl bei offenen Stangen und beim äussersten Ex-pansionsgrad , d. h. für u = c findet sich co = 1 80° — 2d und3600 — 2d.
Durch Differentiation des Fehlergliedes in Hinsicht co ergiebtsich zur Berechnung der Drehwinkel, bei welchen das Glied einMaximum ist, die Formel:
* u
tg%w = =p—tg%ö,