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II. Abtheilnng. Zweiter Abschnitt.
dann , wie man sich leicht durch Nachrechnen überzeugt, für denSchieberweg wieder eine Gleichung von der Form :
§ 0 = A cos o) + B sin io
(115)
wobei aber die beiden Werthe A und B durch folgende Gleichungenbestimmt sind:
(116) A
s in d - 2 -(-
(117) B
Diese Gleichungen zeigen sofort, dass der untersuchte Steuerungs-mechanismus in dem oben erläuterten Sinne wirklich brauchbar ist;die Werthe A und B sind, wie schon aus den Untersuchungen inder ersten Abtheilung dieser Schrift hervorgeht, die Coordinatendes Endpunktes des Schieberkreisdurchmessers; würde man beieiner vorhandenen Steuerung für eine bestimmte Stellung u desGleitbackens in der Coulisse die Werthe von A und B ausrechnenund (Holzstich Fig. 53 S. 216) OA = A und AD () — li auftragen, sofände sich in der Strecke OD 0 die entsprechende Excentriciläl desExpansionsschiebers. Mit der Aenderung von u ist aber nach denGin. (116) und (117) auch eine Aenderung der Grössen A und B , alsoauch der Lage von D 0 verbunden. Da aber u in beiden Gleichun-gen in der ersten Potenz vorkommt, so folgt daraus ohne Weiteres,dass der Punkt D 0 in einer geraden Linie M 0 M 0 fortrückt, wenn usich ändert, also die Schubstange in der Coulisse gehoben und ge-senkt wird. Verwandelt man die Steuerung (Holzstich Fig. 54) indie von Go och, indem man ■r 1 =r 2 = r; d l —ö 2 = d-, / 1 =/ 2 =r/;c,=c 2 = c voraussetzt, so geben die beiden Gl. (116 und 117) :
r (sin d +
wie das auch auf S. 108 gefunden wurde ; in diesem Falle erscheintA von u unabhängig, also constant; die Linie il/ 0 A / 0 (Holzst. Fig. 53)steht also senkrecht auf der Strecke OX , wie das schon bei der Un-tersuchung der Po Ion ceau’sehen Steuerung besprochen wordenist. Man muss also die Gooch’sche Anordnung unsymme-trisch ausführen, wie von Guinotte angegeben worden ist,