Band 
Erster Theil.
Seite
12
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Einleitung.

stört. *) Gelehrte und Künstler kamen um, oderzerstreuten sich.

Wissenschaften bey den Arabern.

Wenn gleich indessen diese traurige Katastro»phe die Kette der mathematische» Entdeckungen zer-brach, so blieben von derselben doch noch einigeGlieder übrig, welche eben dieses zerstörende Volk,nachdem eS durch die Reihe des Friedens und derMuße menschlicher und für Geistesgenuß empfängli-cher gemacht war, zu sammeln und von neuem an-zuknüpfen sich eifrig bemühte. In weniger als hun-dert Jahren sah man die Araber Astronomie treiben,von der sie sonst schon allgemeine Kenntnisse gehabthatten. Dieser eigenthümliche Geschmack verbreitetesich allmählich über alle Zweige menschlicher Kennt-nisse. Die mathematischen Wissenschaften blühten ei-nen Zeitraum von stebcnhundcrt Jahren hindurch inallen Ländern, welche der Herrschaft der Araber, undin der Folge auch der Perser, als diese zwey Völkervereinigt wurden, unterworfen waren. Sie wurden

*) Schon vom Kayser Caraealla war die ursprüngliche Der,fassung dieser Anstalt, dar Beysammenwohiie» der Gelehrten,ihre gelehrten Uebungen ic. aufgehoben. Ob sie in der Folgeganz oder zum Theil wieder hergestellt wurde, und wie lange sieüberhaupt al» eine öffentliche Anstalt forldauerle, ist unbekannt.Aurelian ließ die Mauern des Bruchium schleifen. Unter Theo»dosius wurden die heydnischen Gelegnen aus Alerandrien venrie»den, und die Bibliothek im Serapenm vernichtet. Die Araber,welche unter Aniru im I. 640 Alerandrien eroberten, mochten da-her wenig mehr von jenen Anstalten zerstören könne».