Band 
Erster Theil.
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Einleitung.

diese großen Männer unsre ersten Lehrer gewesensind. Wir wollen nicht glauben, daß die Europäeres den Griechen an Genie zuvorgethan haben. Wirwollen uns begnügen, zu sagen, daß, durch eineFolge der natürlichen Fvrtschreitung der Kenntnisse,die Europäer es den Griechen im Wissen zuvor-thun. In den Werken der Einbildungskraft, z. B.in der Dichtkunst, Beredsamkeit, Mahlerey rc.ist die Vollkommenheit eine Würkung des Genie's,nicht aber der Zeit; und in dieser Rücksicht bestehtder einzige Ruhm, auf den die Neuern Anspruchmachen können, darin, daß sie es den Alten gleichgethan chaben. Aber in den Wissenschaften reihensich die Entdeckungen der Zeitalter eine an die andre;sie verbreiten sich vermittelst der Handschriften oderdes Druckes; und endlich bildet sich bey den Wis-senschaften treibenden Völkern eine allgemeine Massevon Einsichten, welche man gewissermaaßen mit der-jenigen vergleichen kann, welche ein einziger Mensch,der mehrere Jahrhunderte lebte, erlangen würde.Wenn Archimedes wieder auflebte, so würde er meh-rere Jahre studiren müssen, um sich Newton gleich-stellen zu können, wenn gleich vielleicht die Ent-scheidung, welcher von beyden den andern an Ge-nie übcrcroffen habe, sehr schwer seyn möchte.

Die Chineser und Jndier haben an dieser großenRevolution, welche in den Wissenschaften erfolgtist, keinen Theil genommen, und sie können in die-ser Hinsicht in keine Vergleichung mit den Euro-päern kommen.

Die Americaner scheinen nie bestimmte Be-