Band 
Erster Theil.
Seite
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I. Zeitraum, i. Capitel.

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einige Schriftsteller veranlaßt worden, ihm die Er-findung der Algebra zuzueignen. Er hatte dreyzehnBücher von der Arithmetik geschrieben. Die sechserster» haben sich erhalten; die übrigen sind sämmt-lich verlohrcn gegangen, wenn anders ein siebentesBuch, welches man in einigen Ausgaben des Dio-phant findet, nicht von ihm ist *). Dieses siebenteBuch enthält gelehrte Untersuchungen über die Eigen-schaften der figurieren Zahlen.

Dieser Schriftsteller hat unter den Alten meh-rere Erklärer gehabt, deren Werke aber größtenteilsvsrlohren gegangen sind. Wir beklagen unter diesenLeu Commentar der berühmten Hypatla. Die Ta-lente, die Tugenden und daö unglückliche Schicksaldieses berühmten Schlachtopsers des Fanatismus ha-ben ein 3 !echt auf die dankbc re Verehrung der Nach-welt, und wir können nicht umhin, ihr diesen Tributzu entrichten. (I. 410. n. Ch. G.)

Ihr Vacer, der Philosoph Theon, hatte solcheSorgfalt auf ihren Unterricht gewendet, und siemachte in kurzer Zeit so große Fortschritte, daß sienoch sehr jung erwählt ward, die Mathematik aufder Schule zu Alcxandrien zu lehren. Alle Ge-schichtschreiber bezeugen mit völliger Uebereinstim-mung, daß Hypatia mit einer reihenden körperlichenGestalt eine seltene Bescheidenheit, unsträfliche Sit-ten und einen vollkommen ausgebildeten Verstand

*) Dieses Buch ös nvmsris muItsiiAuNs ist eine für sich be-stehende Schrift, und gehört ksineswrges in die Sammlung derLrllünneticorliin Diophants.