Band 
Erster Theil.
Seite
89
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Geschichte der Geometrie.

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noch andre Beweise des Genies dieses großen Man-nes kennen lernen, wenn ich von der Mechanik, Hy-drostatik und Optik handeln werde.

ArchimedeS liebte den Ruhm, nicht jenes eitlePhantom, welches mittelmäßige Köpfe verfolgen undnicht emmal zu erreichen vermögen; sondern den wah-ren Ruhm, diese Achtung, diese Ehrfurcht, welchedem Manne von Genie gebührt, der die Gränzender Wissenschaften fortgerückt hat. Er verlangte,daß nach seinem Tode, um das Andenken seinerglänzendsten Entdeckung vor der Welt zu verewigen,man in sein Grabmal eine in einem Cylinder be-schriebene Kugel eingraben sollte. Sein Wunschward erfüllt. Aber seine äanvsleute, die Sicilianer,durch andere der Geometrie nicht günstige Neigun-gen und Verhältnisse zerstreut oder beschäftigt, hat-ten bald einen Mann vergessen, der ihnen vor denAugen der Nachwelt am meisten Ehre bringt.Zweyhundcrt Jahre nach seinem Tode zog Cicero,welcher damals Ouästor in Sicilien war, ihn ausdieser unwürdigen Vergessenheit wieder hervor.*) Dacr in Betreff des Grabmals nichts von Sicilianernhatte erfahren können, so ließ er zufolge jener ihmbekannten Erzählung von der Figur auf dem Grab-male und der sechs griechischen Verse, welche amPostement desselben eingegraben waren, dasselbe auf-suchen. Nach vieler Mühe entdeckte man es endlichunrcr einem Hausen von Dornsträuchern, in dem

*) Oicrion. rnre. gvLerr. üb. V. eox. 2Z. kwlsreb,ö!ru Lvliü: Oz>, 1. I. Z07,