iZa I. Zeitraum, z. Capitel. Gcsch. d. Mech.
kannten nur die allgemeine» Eigenschaften der gleich-förmigen Bewegung. Sie wußten (was ei» wenigNachdenken und der bloße gesunde Menschenver-stand Jedermann lehren komnen), daß ein Körpersich um desto geschwinder bew-gr, je einen größer« ^Raum er in weniger Zeit dil'chläuft, oder in andernWorten, daß die Geschwindigieir durch das Verhält-niß der Zahl der Maße des durchlaufenen Raumeszur Zahl der Maße der Zerr ausgedrückt wi,d;daß die von zwey Körpern gleichförmig durchlaufe-nen Raume sich überhaupt veryalte.,, wie die Pro-dukte aus den Zeiten m d'.e Gc-schmindigkeiien; sodaß, wenn die Zeiten gleich sm.', d.e Räurne sichwie die Geschwrndlgteiteii, und wenn die Geschwin-digkercen gleich, sind, die Räume sich wie die Zeitenverhalten. Aber so einfache und leuchte Kenntnissekönnen nicht als eine Wissenschaft angesehen werden.D e wahre Mechanik der Bewegung ist diejenige,welche die Theorie der veränderlichen Bewegung unddie Gesetze der Mittheilung der Bewegung zum Ge-genstände hat. Diese war in ihrem Zustande derAllgemeinheit für die Geometrie -er Alten unzugang-ftch. Sie gehört ganz und gar der Neuern zu.