Band 
Erster Theil.
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I. Zeitraum. 3. Capitel.

schwindigkeit und Leichtigkeit der Bewegungen ^ sraidie Umkreise oder wie die Durchmesser. Die Lehrenvom Kreise wendet er auf ^ie Wage (deren Balkenman sich gebogen denken muß, nach der in Grie-chenland gewöhnlichen Einrichtung der Wage) an,und leitet aus der Wage den Hebel ab. Fernerhandelt er vom Keile, Walze, Haspel, Rolle, Fla-schenzug rc. (die Schraube kommt nicht vor), derenWürkungen er aus den Lehren vom Hebel rc. zu er-kläre» sucht. Eine genaue Theorie derselben darfMan indessen hier -nicht erwarten. Beygemischt sinddurchweg allerley anderweitige Fragen, die er zugleicherörtert; z. B» Warum Wagen mit längern Ärmengenauer sind, als mic kürzern? Warum man miteinem kleinen Steuerruder und geringer Kraft eingroßes Schiff bewegen -mn? Warum das aus einerSchleuder Geworfene weiter stiegt, als das aus derHand Geworfene? Warum geworfene Dinge nacheiniger Zeit aufhören sich zu bewegen? u. dergl. m.Der Anordnung des Ganzen fehlt durchaus die ei-gentlich mathematische Form, so wie den Beweisen,deren Stelle oft bloß ein so genanntes philosophi-sches Raisounement vertritt; auch ist die Unvoll-kommenheit der damaligen physisch, mathematischenKenntnisse überall sichtbar.

Des ArchüNcdcs Werk cl« ^n.zuipo^äeranti-bus. dessen Hauptinhalt oben angegeben ist, ist alsoals das erste eigentlich mathematische System derStank anzusehen. Archimedes sah zuerst ein, daßder Hebe! als ein für sich bestehendes Theorem aucheines eigene» Beweises bedürfe. Auf Erinnerungen,