Band 
Erster Theil.
Seite
158
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!. Zeitraum. 4. Capitel.

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tvegung zurückgeführt werden, wie dies bey derMechanik der festen Körper geschehen war.

Hydrostatik.

Archimedes ist auch hier der erste, der dieGrundgesehe der Hydrostatik, d. i. desjenigen Theilesder Hydrodynamik, welcher das Gleichgewicht stufst-ger Massen zum Gegenstände hat, gelegt hat. *)Das Werk, welches er hierüber geschrieben hatte,ist nur rn einer Uebersehung, welche dre Araber da-von gemacht hatten, auf uns gekommen, welchewieder ins Lateinische überseht ist. In Diesem Zu-stande ist es überschrieben: Os k neue 6 2 in si-steiitlbnö, und in zwey Bücher abgetheilt. A»chimedes legt zum Grunde, daß wenn man annimmt,daß alle Theilchcn eines Fluidums glcicl) und vongleichem Gewichte sind, jedes an seiner Stelle ver-bleiben oder daß die ganze Masse-im Gleichgewicht«seyn wird,. wenn jedes Theilten für sich in jederHinsicht nach allen Seiten hin gleich gedrückt wird.Diese Gleichheit VeS Drucks, woraus er den Zu-stand des Gleichgewichts wesentlich gründet, ist durchdie Erfahrung bewiesen. In der Folge untersucht

*) Eckon Aristoteles ist der Entdeckung der Gesetze der Hydro-statik ziemlich nahe gekommen. D>c Erscheinung, daß einerleyKörper i»> Wasser gewogen weniger wiege, als in freyer Luft,war ihm bekannt. Man sehe sein Wer? <i« llmeln !>b. I V. cax 6.L>ie Erklärung aber, welche er von derselben gibt, js, ,„cht glück-lich; auch scheint er diese seine Bemerkung nicht weiter ausge-sührt uns zur Anwendung gebracht zu haben.