Band 
Erster Theil.
Seite
162
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I. Zeitraum. 4. Capitel.

IÜ2

Absicht nicht, diese sinnreiche Entdeckung herabzu-würdigen. Aber ich will zu Gunsten einiger Leserbemerken, daß wenn die Krone, anstatt, was manvoraussetzte, Gold und Silber allein zu enthalten,mehr als zwey Metalle enthalten hätte, z. B.Gold, Silber und Kupfer, man sie zu demselbenGewichte hätte annehmen können, indem man diesedrey Metalle auf mehrerley verschiedene Weise un-ter einander verglich. Alsdann wäre die Aufgabeunbestimmt oder mehrerer Auflösungen fähig ge-wesen.

Archimeds Wasserschnecke.

, Die Schraube des Archimedcs (Wasser-schnecke) ist eine sehr einfache hydraulische Maschine,welche um Wasser zu geringen Höhen zu erhebensehr bequem ist. Nach Diodors von Sicilicn (lib.I. c z.) Behauptung erfand Archimedcs auf seinerReise in Aegypken dieselbe, und man bediente sichihrer, um Sümpfe, Flüsse rc. zu entwässern. AlleinVitruv,*) ein Zeitgenosse Diodors, führt sie unterden Entdeckungen des Archimedes, dessen großerBewunderer er sonst war, nicht mit auf. ClaudePerrault, der Acbersetzer und Erklärer Vitrubs,fügt bey dieser Gelegenheit die Bemerkung bey,

*) Er beschreibt die Einrichtung und den Bau derselbenausführlich lib. X. csx. II., erwähnt aber des Archimedes, alsErfinders derselben/, nicht. Nach Strabo war sie schon in denfrühesten Zeiten in Babylon und Aegypten gebräuchlich. Lerab.6soZr. lib. XVI. sr xvn. xag. 7ZZ. sr 807. est. LLSLllb.