Band 
Erster Theil.
Seite
170
JPEG-Download
 

r7-r l- Zeitraum. 4. Capitel. Gesch. d. 5)ydrodyn.

oder Modulk, deren man sich, um die Würkungender Röhraufsätze zu bestimmen, damals zu Rombediente. Hiervon geht er zu den Mitteln über,die Master einer Leitung oder eines Springbrunnenszu theilen. Er macht einige richtige Bemerkungenüber diese verschiedenen Gegenstände. Z. V. Erhat bemerkt, daß die Würkung eines RöhraufsatzeSsich nicht bloß nach der Größe oder Oberfläche die-ses Aufsatzes bestimmen, und daß man mehr aufdie Höhe des Wasserbehälters Rücksicht nehmenmuß; eine sehr einfache, indessen von mehreren neue-ren Vrunnenkünstlcrn vernä h'ässigte Bemerkung.Er hat ebenfalls gesunden, daß eine Röhre, welchevom Wasser einer Leitung einen Theil abzuleitenbestimmt ist, im Verhältniß zum Lauf dieses Flui-dums eine mehr oder weniger schiefe Lage haben mußu. s. w. Man findet aber sonst keine geometrischeGenauigkeit in seinen Resultaten. Das wahre Gl>setz der Geschwindigkeiten im Verhältniß zu den Hö*hen der Behälter hat er nicht gekannt.

Kein andrer alter Schriftsteller hat auf etwasgenaue Art über die Bewegung flüssiger Wesen ge-schrieben. Die Entdeckung dieser Theorie gehörtallein den Neuern.