Band 
Erster Theil.
Seite
169
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Geschichte der Hydrodynamik

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Batcrlandc, von der ganzen Welt erhalten? Diebeschichte antwortet gewöhnlich nichts auf dieseFragen. Aber sie tragt eine große Sorgfalt, dieNamen nnd Thaten der Eroberer, welche die Erdeverheert haben, uns zu überliefern.

Bewegung flüssiger ^ Wesen.

Es verfloß eine geraume Zeit, daß man dieKraft flüssiger Wesen als bewegendes Princip inMehreren Maschinen anwandle, ohne daß man ihreWürknngen durch die Theorie zu bestimmen wußte.Die Fehler einer Maschine dienten zu Anweisungen,eine andre weniger fehlerhafte darnach zu bauen;und vermittelst des Probierens und der Versuche ge-langte man nach und nach zu einer gewissen Voll-kommenheit. Man legt dem Sextus JuliusFrontinus die ersten einigermaßen bestimmtenBegriffe bey, welche man von der Bewegung derflüssigen Wesen gehabt habe. Als Aufseher deröffentlichen Wasserleitungen zu Rom, unter denKaysern Nerva und Trajanus, hat er über diesenGegenstand eine Schrift hinterlassen, welche über-schrieben istt O« tbguakärietidrm uibi8 liomascviuinLntgrins. Er betrachtet in derselben die Be-wegung der Wvffcr, welche in Canälen laufen,oder aus den Mündungen der Vasen, worin sieenthalten sind, hervorspringen. Er beschreibt als-dann die Wasserleitungen zu Rom, führt die Ns-Men derjenigen an, welche sie haben erbauen lassen,und die Zeiten ihrer Erbauung. Darauf bestimmtund vergleicht er unter einander die Abmessungen