I8S I. Zeitraum, s. Capitel.
bloß mit vieler Wahrscheinlichkeit, daß sie betracht«ltche Fortschritte gethan haben mußte. Diogenesvon saerte (in xroosin. 11 b. I. äs Vltis xbilosoxklor.)drückt sich hierüber also aus: „Die Aegyptier be-haupten, daß Vulkan ein Sohn des Nilus ge-,,Wesen sey. Dieser habe zuerstchie Philosophie ge-„lehrt, deren Vorsteher die Priester und Prophe-ten wären. Von ihm bis auf Alexander von„Macedonien waren acht und vierzig tausend acht-hundert und drey und sechzig^ Jahre verflossen, in„welchem Zeiträume dreyhundert drey und siebzig„Sonnenfinsternisse und achthundert und ,zwey und„dreyßig Mondfinsternisse sich ereignet hätten."
Das Verhältniß von 373 zu 332 ist beynahedas Verhältniß der Zahlen der Sonnen-und Mond-finsternisse, welche in derselben Zeit und an dem-selben Orte sich ereignen; in dieser Hinsicht alsokönnte die Erzählung des Diogenes ihre Richtigkeithaben. Allein die rechnende Astronomie zeigt, daßalle diese Finsternisse in einem Zeitraume von zwölfbis dreyzehn hundert Jahren sich ereignen konnten.Folglich ist die Zahl von 48863 Jahren augen-scheinlich fabelhaft. Man darf also bloß annehmen,daß die Epoche der ersten ägyptischen Beobachtun-gen nicht weiter als bis zu sechszehn oder siebzehnhundert Jahren vor der christlichen Zeitrechnunghinaufgehen kann,
Es sind andre und zuverlässigere Beweise vonder astronomischen Wissenschaft der Aegyptier vor-handen. Die große Genauigkeit, mit welcher sieihre berühmten Pyramiden nach den vier Haupt-