Sesckichte der Astronomie.
IZS
gemacht waren. *) Sie widmeten sich besondersdieser Art von Beobachtungen; und Ptolemäus führtebenfalls davon noch vier andere an, **) von denendie letzte in das Jahr 367 der Nabonaffarischen Auraoder in das Jahr ZZo vor Christi Geburt fällteDie Staatsumwälzung, wodurch das KönigreichBabylon, etwa zweyhundert und zehn Jahre nachseiner Gründung, unter das Joch der Perser kam,wurde für die Astronomie nicht nachteilig. DiePerser wurden selbst Beobachter. Seit der Re-gierung des Darms Ochus (I. 516 v. C. G.)rechneten sie die Zeit nach Sonnenumläufen, undsie hatten eine Art von sehr einfachem Kalenderverfertigt, dessen von einigen alten SchriftstellernMit Lob gedacht wird. ***)
Astronomie der Aegyptier."
Wir haben sehr wenig Licht über den Zustandder alten aegyptischen Astronomie. Man vermuthet
*) ktolem. lib. IV. osx. 6. (xsA. yZ. sä. gr.)
**) Ibiä. esx. 9. sr n. (x-x. ror. et roz. eä. xr.)
***) Von einer solchen Anordnung unter Darin« Ochus weißich keine Nachricht beyzubringen. Nach der beygesetzten Jahrs«zahl (Z16 v. C- G>) zu schließen, scheint Darms Hystaspis gc-rneynt zu seyn, in dessen Regierungsjahre man Zoroasters Er»scheinung setzt. Nach der Icnd - Avesta ward von Djemschid(mehr als 1700 I. v. C. G.) das Jahr nach dem Laufe derSonne angeordnet, und bestand aus 12 Monaten von g-> Tagen( 36 o Tagen) und 5 Schalttagen, und einem Monat vvsi zi Ta-gen alle vier Jahre. S. Anquetil's Jend.Avesta, nb. v. Kleu«ker. Th. 11. S. 14g u. isr.