Band 
Erster Theil.
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202 I. Zeitraum. Z. Capitel.

heit, Verworfenheit und Verachtung sind das Loosder zweyten.

Man kann von der Astronomie der heutigenBramanen auf die Astronomie der ältern schließen.Seit sehr langer Zeit beobachten die Bramanen nichtmehr. Die Astronomie ist für sie nur eine Wissen-schaft der Tradition, zu der sie keine neue Ansicht,keine Entdeckung, wodurch sieden geringsten Fort-schritt gemacht haben würde, hinzugefügt haben.Ihr Hauptgegenstand ist die Kenntniß der Bewe-gungen der Sonne und des Mondes, welche sienach den Methoden ihrer Väter berechnen.

Die alte Astronomie der Bramanett war einChoos von unvollkommnen Beobachtungen, als einerihrer Könige, Sali vage na oder Salivaganangenannt, dessen Tod man gegen das Jahr 78 derchristlichen Zeitrechnung seht, in derselben eine großeRcfoxm vornahm, und sie zu demjenigen Gradeder Verbesserung brachte, in welchem sie verbliebenist. Die Regierung dieses Fürsten ist bey den Jn-Liern eine eben so berühmte Epoche, afs die Aerades NabonaffarS bey den Chaldäern.

Die Bramanen sind sehr eitel, sehr wenigmittheilend, und halten sich in allen Arten derKenntnisse den Europäern unendlich überlegen. !eGentil hatte viele Mühe, in diese Mysterien einzu-dringen, welche man ihm anfangs mit einer belei-digenden Zurückhaltung verbarg. Indessen durchdie Mmacht des Geldes und der Schmeichelet) ge-lang es ihm, einen befriedigenden Begriff von ih-rer Astronomie zu bekommen. Er fand, daß sie