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I. Zeitraum. 5. Capitel.
Es läßt sich sehr schwer denken, daß man sie vonden allerältesten Zeiten der Astronomie her nicht solltebemerkt, und daß man selbst nicht bloß von ihrengänzlichen Umlaufen von Westen nach Osten, son-dern auch von den Veränderungen dieser Bewegun-gen, welche bald Null, bald rechtläufig, bald rück-läufig sind, nicht allgemeine Begriffe sollte gefaßthaben. Aber es ist sehr zweifelhaft, daß die grie-chischen Astronomen, zu der Zeit der ersten Bildungihres Thierkreiies, hinreichend richtige Begriffe vonder Neigung der Planeten-Bahnen gegen die Ebeneder Ekliptik gehabt haben, um diese Bahnen in derAusdehnung sich zu denke», wie man sie heut znTage kennt. In der That gehen, nach der Mey-nung der gelehrtesten Astronomen, die ersten genauenBeobachtungen, welche man über die Bewegungenund Erscheinungen des Saturn, Jupiter, Mars,Venus und Merkur angestellt hat, nicht weiter alSetwa drcyhundert Jahre vor der christlichen Zeitrech-nung hinauf. Nur erst mit der Zeit und nach viel-fältigen Beobachtungen ist man dahin gekommen,alle Seltsamkeiten dieser Bewegungen auf eine wahr-scheinliche Weise zu entwickeln und zu erklären. Mer-kur, als welcher so oft in den Sonnenstralen ver-borgen ist, hat in'dieser Rücksicht d«e meisten Schwie-rigkeiten verursacht. Es ist wahrscheinlich, daß dererste Thierkreis der Griechen nur den Lauf der Sonneund des Mondes in sich faßte, Leren Bahnen sichunter einem Winkel von etwa fünf Graden durch-schneiden»