2IÜ
5. Zeitraum, z. Capitel.
Monaten bestehend anzunehmen, sehten sie ihre 2Z5Mondumläufe aus I2Z vollen Monaten und auslio unvollständigen zusammen; welches für dieganze Dauer .der 235 Monvwandelungen 694-0Tage gibt. Diese Dauer ist auch beynahe der vonry Sonncnjahren gleich. Dieser Cyclus wurde ein-geführt den 16. Jtilius des Jahres 443 vor ChristiGeburt. Er wurde der Cyclus des Metongenannt; ohne Zweifel, weil Meton den größtenAntheil an der Erfindung hatte.
Diese Entdeckung, -*) an der man eine hoheastronomische Wissenschaft und allen Anschein einergroßen Genauigkeit bemerkte, hatte einen so glän-zenden Erfolg in Griechenland, daß man die Ord-nung der Periode mtt goldenen Buchstaben auf eher-nen Tafeln eingraben ließ, daher sie den Namengüldene Zahl erhalten hat. Sie diente einelange Zeit hindurch der Berechnung des Kalendersbey allen eriropäischcn Nationen zur Grundlage.Sie ist selbst noch jetzt im Gebrauch, vermittelst ge-wisser Einschränkungen und Abänderungen, derenman ste von Zeit zu Zeit benörhigt erkannte. Demi,in astronomischer Scharfe, fehlt 'ihr Richtigkeit, sowohl in Rücksicht auf die Bewegung des Mondes,als auch auf die Bewegung der Sonne. Die 6940Tage übertreffen die wahre Dauer von 235 Mond-wandelungen ungefähr um 7 Stunden 23 Minuten,und die wahre Dauer der 19 Sonnenjahre etwa um
*) ^«Irrn. v. üb. X, 7 . Lcrtsoiln. e. ig. Dioäor.Üb. LU. u. a. M.