Band 
Erster Theil.
Seite
221
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Geschichte der Astronomie.

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Bewegung der Erde, die alles dieses auf eine so ein-fache Weift erkläret, nicht anzunehmen wagte? IstMan ihm nicht vielmehr einigen Dank schuldig,wenigstens den Gedanken, die Mechanik in derAstronomie zu Hülfe zu nehmen, angegeben zuhaben?

Unter dem Könige von Macedonien, Antigo-nus Gonatas (I. 276. v. Ch. Geb.) trug Aratris,auf Verlange» dieses Fürsten, die zu seiner Zeit be-kannten Lehren der Astronomie in griechischen Ver-sen vor. Dieses Gedicht, welches vollständig erhal-ten ist, ist in zwey Bücher getheilt, von denen Laserste, unter der Aufschrift: ^pparentiA (Haivc--arv«), eine Erklärung der Sphäre des Eudoxusenthält; das andre, kro^nostiaa (o-okiy^x.a),(nicht in Dem Sinne der wahrsagenden Astrologie,welche damals noch nicht die Astronomie angestecktharke), die physischen Anzeigen, welche vor Regenund gutem oder bösem Wetter vorhergehen, vor-trägt. Dies Werk war bey den Alten sehr berühmt.Cicero übersetzte die Phänomens ins Lateinische.Wir haben auch einen großen Theil dieses Gedichtesin der Ueberftßung des von den Römern so geliebtenGermaniens, der ein Opfer der grausamen Eifersuchtdes Tiberius ward. Endlich ist noch eine dritte Ueber-fttzung von Avienus vorhanden, der unter Theodostuslebte.

Während die Astronomie in Griechenland ssgroße Fortschritte that (I. ZgO. v. Ch. G.), wurdeste auch bey einigen Nationen des Occidents von Eu-ropa mit Erfolg cultrviret. Man rechnet die alte»