Band 
Erster Theil.
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Sj«, I. Zeitraum. Z. Capitel»

um die den 50 Grad-Secunden entsprechende Grö-ße kürzer ist, als die Zeit ihrer Rückkehr zu demFixstern. Die Rechnung zeigt, daß wenn die ersteZeit, welche das tropische Jahr ist, 365 Tage 5Stunden 48 Minuten 48 Secunden berrägt, diezweyte Zeit, oder das Sternjahr, 365 Tage 6 Stun-den y Minuten lo Secunden hat. Man sieht,daß der tropische Umlauf die Solstitien und Nacht-gleichen eher herbeyführt, als der Sidereal-Umlaufvollendet ist, oder daß die Aequinoctial-Puncte inBeziehung auf die Fixsterne zurück zu schreitenscheinen. Daher kommt die Benennung Precessionder Nachtgleichen, welche man dieser Bewegungdes Voreilens der Nachtgleichen vor dem Sidereal-Umlauf gibt. Man wird in der Folge die physischeUrsache der Precession der Nachtgleichen und derVeränderungen, denen sie unterworfen ist, erfah-ren. Es wird auch die Größe und Ursache derdritten Art des Jahres, oder des anomalistischenangezeigt werden.

Die Methode, welche Aristarch von Samosangegeben hatte, um das Verhältniß der Entfer-nungen der Sonne und des Mondes von der Erdezu bestimmen, war, wie wir schon bemerkt haben, sehrunvollkommen; und konnte außerdem die absolutenGrößen dieser Entfernungen nicht finden lehren. Fürdiese Methode substituirte Hipparch andre und voll-ständigere, in denen er hauptsächlich von den Pa-rallaxen Gebrauch machte.

Die Parallaxe eines Sterns ist bekanntlich dieGröße des Winkels, welcher zwischen dem Orte