Band 
Erster Theil.
Seite
253
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Geschichte der Astronomie«

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Himmels glaubte, so veranlaßte ihn doch die Ver-wirrung, die er darin fand, zu der Aeußerung:Hätte Gott m ich bey der Schöpfung derWelt gefragt, so würde ich ihm einen gu-ten Rath gegeben haben. Ein Scherz, derdamals als eine Gottlosigkeit betrachtet wurde, weilMan ohne Zweifel annahm, daß Ptolcinäus derRathgeber Gottes gewesen war.

Die Bewegung der Fixsterne in der länge,welche Hipparch entdeckt harre, wurde vom Ptole-mäus angenommen und bestätigt; nur glaubte er,eine kleine Verminderung in derselben. machen zumüssen. Nach Hipparch betrug diese Bewegungoder folglich das Rückwärtsgehen der Puncte derNachtgleichen zwey Grade in hundert und fünfzigJahren, oder acht und vierzig Secunden in einemJahre. Ptolemäus brachte diese Bewegung auf einenGrad in hundert Jahren oder auf sechs und drey-ßig Secunden in einem Jahre zurück; welches nochMehr von der Wahrheit abweicht. Dieser Irrthumführte eine merkliche Vermehrung in der länge desJahres herbey, welche PtolemäuS durch die Ver-gleichung der Beobachtungen feiner Zeit mit denBeobachtungen Hipparchs bestimmte. Er setzte siezu 365 Tagen Z Stunden ZZ Minuten an, einelänge, welche um mehr als 6 Minuten zu groß ist.

Glücklicher war er in seinen andern Untersu-chungen über die Theorie der Sonne und des Mon-des. Hipparch hatte die Excentricitäten der Bahnendieser beyden Himmelskörper bemerkt. Ptolemäusbewies dieselben Wahrheiten durch neue Mittel.