Band 
Erster Theil.
Seite
256
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sZ6 r. Zeitraum. s. Capitel.

beförderte, berichten Olympiodorus und Theodorus,Astronomen von Mitylene, daß Ptolemäus in denTempel des Serapis zu Kanopus eine in Marmorgegrabene Inschrift gewidmet hatte, in welcher erdie Hauptsätze seiner Astronomie erklärte, wie dieDauer des Jahres, die Excentricitäten der Mond-und Sonnenbahnen, die Abweisungen der Epicyclender Planeten rc.

Mag es größere Genres wie Ptolemäus gege-ben haben; es gab wenigstens keinen Menschen, wel-cher in Rücksicht auf die Zeit, in der er lebre, mehrtiefe und für den Fortgang der Astronomie wahrhaftnützliche Kenntnisse in sich vereinigt hat.

Von Ptolemäus bis auf die Araber findet mattunter den Griechen keinen Astronomen von einemgewissen Range, wenn man nicht etwa Theon vonAlexandrien hierher rechnet, von dem ein gelehrterCommentar über den Almagest noch vorhanden ist.(I. 395 «ach Ch. Geb.)

G n o m o n i k.

Unter den verschiedenen Anwendungen, welcheman. von der Astronomie zum Nutzen der menschli-chen Gesellschaft gemacht har, hat die Gnomomk,oder die Wissenschaft von den Sonnenuhren, vor-züglich die alten Astronomen beschäf-igr. Sie ver-diente auch allerdings ihre Aufmerksamkeir wegendes allgemeinen Nutzens, welchen sie damals zurKenntniß der Stunden des Tages im bürgerlichenjeden hatte. Sie ist heutiges Tages nicht wenigernothwendig sowohl auf dem Lande, als auch in