l. Zeitraum. 6. Capitel.
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Lange Zeit vorher verstand man die Kunst, Spie-gel aus Metall zu verfertigen. Man kannte auch denGebrauch des Glases; und, nach Plinius, *) verdanktman diese Erfindung dem Zufalle. „Einer Sage„nach landete einst ein mit Salpeter beladenes Schiff„an der phömcischen Küste. Die Schiffsleute am„Ufer mi? der Zubereitung ihrer Speisen beschäftigt,„nahmen, da sie daselbst keine Steine vorfanden,„worauf sie ihre Geschirre zum Kochen stellen konn-„ten, Salpeterklumpen aus dem Schiffe dazu. Wie„diese angezündet waren, bildeten sie in ihrer Vermi-schung init dem Sande des Ufers durchsichtige Bäche„ einer neuen Flüssigkeit. Bey dieser Gelegenheit soll„ dre Erfindung des Glases gemacht seyn. (lVIem.„cl. 1'acacl. ä. UeUes lett. lom. I. p. ivy.)"
Zu den Zeiten des Sokrares harte die Verferti-gung des Glases beträchtliche Fortschritte gemacht,und sogar der Gebrauch der Brenngläser war schon
zurückgeworfen werden; oder etwa au« der Lage der Bilder,welche dergleichen Oberflächen dem Auge darstellen. Sobaldman hierauf Acht gab, mußte man bemerken, daß wenn derStrahl fast senkrecht auffiel, er auch eben so wieder zurückprall-te; daß er aber schief zurückging, wenn er schief aufgefallenwar. Machte man einige noch so rohe und unvollkommene Ver-suche - diese Winkel zu messen, so mußte man die Gleichheit bey-der Winkel für bewiesen annehmen. Hierbey mußte man nochdieses anmerken, daß der einfallende und zurückgehende Scrahtbeyde in derselben auf die zurückwerfende Flache senkrechtenEbene find."
*) Hier. Üb. z6. e»x. 2 ö. (sä. Ilsräulirä low. H-
7>- 7L3.).