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I. Zeitraum. S. Layitet,
Solche öffentliche Urkunden wurden bekanntlich aufWachscafeln geschrieben.
Gegen einen solchen Beweis für das Alterthumder Brem'gläser läßt sich nichts einwenden. Uebcr-dies kann die vom StrepsiadeS angegebene Wirkungaus drey Arten leicht erklärt werden. Man konntedazu einen Hohlspiegel gebraucht'», der die Sonnen-strahlen zurückwarf, oder ein erhabenes Glas, dasdie Strahlen durchgehen ließ, oder eine Vereinigungvon mehreren ebenen Spiegeln, vermittelst Zurück»Wertung. Im ersten Falle müßte die Verschreibungin die Höhe gehalten worden seyn, zwischen demSpiegel und der Sonne, an Der Stelle, wo die Son-nenstrahlen, nach ihrem Einfallen in den Spiegel, un-ter einem Winkel, der dem Einfallswinkel gleich ist,zurückgeworfen, sich wieder vereinige». Diese Lageder Verscyreibung wäre aber unbequem gewesen, undes ist mehr anzunehmen, daß StrepsiadeS von dieserhabe reden wollen. Im zweyten Falle würde die Vc»schreibung niedergelegt gewesen seyn, in den Brenn-punct, wo die Sonnenstrahlen nach ihrem Durchgängedurch die Dichte der spharischen Rundung sich wie-der vereinigten. Hier war kein Hinderniß und keineSchwierigkeit in Der Ausführung. DaS dritte Mit-tel endlich ist eben so leicht inö Werk zu richten.Denn dazu ist nur erforderlich, die ebenen Spiegel sozustellen, daß die Sonnenstrahlen, nach ihrem Ein-fallen, rn solchen geraden Linien zurückgeworfen wer-den, weiche sich in einem Puncte durchschneiden, wosie einen Brennpuncc bilden.
Bemerkungen eben dieses Phänomens finden sich