Band 
Erster Theil.
Seite
347
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Mathen,. Wisi. b. d. abendl. Chrifien.

äs^enclentiuna active xorscrutatioiiis etc. Vcnet»1508 *)

Die Astronomie machte in diesem Jahrhundertgroße Fortschritte. Die vorzüglichsten Verdiensteum dieselbe erwarben sich I 0 hannes ve Gmun -den, Professor derselben auf der Universität zu Wien,gegen 1416; und der berühmte Petrus de Alliaco,**)welcher auf der Kirchcuversammlung zu Costnitz, imJahre 1414, einige Mittel vorschlug, den sehrfehler-haft gewordenen Calender zu verbessern, und die Be-wegungen der Sodne und des Mondes in Ueberein-stimmung zu bringen.

Der Cardinal Nik 0laus de Cu sa***) (geb.iZyi gest. 1454) »st unter den Gelehrten dafür be-kannt, daß er das System der Pythagoräer über dieBewegung der Erde wieder zu erwecken suchte. Die-ser wahre Gedanke war aber noch nicht genug zur Reife

*) Also wird es von Montucla (V. I. x. 532.) als einbesondre« Werk angegeben. Vergl. Käfiners E. d. M. ^S. 438 ff.

Geb. zu Compiegne iz;o, Cardinal und Erzbischvf znCambray. Seine Vorschläge zur Verbesserung des Calenders be»klande» darin, daß einige Tage herausfallen, und das Aequiuo-rrium wieder in seine vorige Stelle kommen sollte. Seine Schrif-ten sind gedruckt: ?°lri äs corieoräLUtia a-,rovoinirs

oum rhsologia, concorck.'tntls sstrov. o, Historie» v»rr»riou«sluoi<i»riuin lluomm xrsveäsvlium. ^uguü. Vinä. 1490. 4.

De Cusa ist auch bekannt durch seine Bemühungen umdie Quadratur des Kreises, in s. Schrift: äs irisrholnsrieii!oonixisinencis. Auch schrieb er über die Verbesserung der Ca->lenders, Nieo1»i (lusae oxx. ksr. 1514. k.