Matheku. Miss. d. d. abend!. Christen. 249
barek Uhren, die Berechnung des Grades jeder Pa-rallele in Beziehung auf den Grad des Aequators, rc»Da er mit theoretischen Kenntnissen Geschickiichkeit inHandarbeiten verband, so verfertigte er selbst zur Gno-Monik nützliche Instrumente und Himmelökugeln, aufwelchen er die Bewegung der Fixsterne in Länge seitProlemäuS bis auf das Jahr 1450 bemerkt hatte. Erbestimmte aus seinen eignen Beobachtungen die Schiefeder Ekliptik. Er machte verschiedene Verbesserungen<rn der Theorie von der Bewegung der Planeten, wel-che die alten Tafeln auf eine mangelhafte Weise dar-stellten. Er führte endlich einige Abkürzungen imtrigonometrischen Calcul ein. *)
*) Georg Purbach war zu Peurbach an der Gränze vonOesterreich und Bayern 142z gebohren. Auf die Ermunterungdes Cardinals Bestacion, damalige» päbstlichen Legaten zu Wien,arbeitete er äN einem abgekürzten und deutlicher (als in den bis»berigcn lateinischen Nebersegungen) dargestellten Lehrbegriff dckAstronomie nach Prolewäus, den er aber nur bis zum 6. Bucheausführte, und den später Regiomontan vollendete: Er war,ebenfalls durch Beffarion bewogen, im Begriff mir Regiomon»wn nach Rom zu reisen, um griechisch zu lernen, als er zg-iahre alt starb. Zu seinen Versiensten gehört besonders, daßer in der Trigonometrie von der bisherige» Seragesiinaltheilungöür decimalen den ersten Schritt that. Er nahm den Halbmes«ler zu Sooooo Theilen an, und den sechzigsten Theil des Halb«Wassere zu 10000 solcher Theile. Nach dieser Voraussetzung be«rechneie er eine Sinustafel von zehn zu zehn Minuten. Fernerschreibt man ihm die Erfindung des gevmettischen Quadrates zu,Wobey er zuerst das Blcyloth scheint angebracht zu haben. 1a-bulss «cnüxsiiiim 8. kurbacltti — Viennas 1514 vo» Ta»N-
i^ktker herausgegeben» tzuaäraluin xeo/noiiicnna — idiorimb