n. Zeitraum. 10. Capitel.
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schwimmen zu lassen, ist mit seiner Anshänguntz aufeinem Zapfen nicht zu vergleichen. *)
Die Alten, welche keinen andern Führer aufdem Meere hatten, als die Beobachtung der Gestir-ne, wagten es selten, sich von den Küsten auf eineetwas beträchtliche Weise zu entfernen. Mit Hüifeder Vouffole verließen die neuern Schiffer nach undnach das langwierige und furchtsame Verfahren, langSden Ufern hin zu schiffen. Durch ihren neuen Führereben so sicher als bequem geleitet, drangen sie hinausin das offene Meer; schifften sie bey Nacht sowohlals bey Tage, und bey dem stärksten nebelichtenWetter, mit einem vollkommnen Zutrauen, daSdurch den Erfolg gerechtfertigt ward. Solchergestaltsehte der Compaß die Menschen in den Besitz der.Herrschaft des Meeres, und eröffnete Verbindungenunter allen die verschiedenen Theile der Erdkugel be-wohnenden Völkern.
Gegen die Mitte des vierzehnten Jahrhundertshatten die Spanier angefangen den Atlantischen Oceanzu beschissen, und hatten die Canarischen oder glück-seligen Inseln entdeckt, von denen die Alten Kennt-niß gehabt, sie aber wieder verlassen hatten. Seitlanger Zeit waren sie gänzlich vergessen. Im fünf-zehnten Jahrhundert nahm die Navigation einen vielHähern und kühnern Schwung, und sie verdanktediese ersten glücklichen Erfolge in einer neuen Gattungdem Genie und dem Muthe der Portugiesen.
Die Wissenschaften, welche von den Arabern
*) LsMx- List. ä. »nv. x. 122.