IV. Zeitraum« 5. Capitel.
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Diese Vielseitigkeit feines Geschmacks schadete noth-wendigerweise seinen schnellern Fortschritten in jedereinzelnen Gattnng.-- Als ein großer Mathematikerzeigte er sich daher erst sieben oder acht Jahre nachNewton.
Diese beyden großen Männer waren lange Zeitim Besitze der neuen Analysis, ehe sie sie öffentlichsehen ließen. Wenn aus der Priorität in der Be-kanntmachung die Priorität in der Entdeckung folgte,so würde Lcibnitz völlig gewonnen haben. Allein die-ser Grund ist »licht hinreichend, um hier mit völligerGewißheit zu entscheiden. Der Ersinder kann seinGeheimniß lange für sich behalten haben; er kann ei-niges Licht darüber sich haben entwischen laßen, dasein anderer aufgefaßt hat. Wir wollen also, wennes möglich ist, aus die Quelle zurückgehen, und daSwohlthätige Wesen zu erkennen uns bemühen, wel-ches, nach Fontenelle's schöner Vcrgieichung, wiePrometheus in der Fabel, den Göttern das Feuer ent-wandte, um es den Menschen mitzutheilen.
Das Lommerciurn ozck 8 to 1 icum enthält gleichanfangs, unter dem Jahre 1669, mehrere analytischeEntdeckungen von Newton. In dein Aufsäße, derüberschrieben ist: Da Hnal^sl aegnationes nu-mero terrninorum Insinitas, lehrt Newton, außerder Methode zur Auflösung der Gleichungen durchNäherung, die hier nicht in Betracht kommt, krum-me Linien, deren Ordinaten durch Monomien oderdurch Summen von Monomien ausgedrückt sind, zuquadriren; wenn die Ordinaten zusammengesetzte Wur-zelgrößen enthalten, bringt er die Untersuchung auf