Band 
Zweyter Theil.
Seite
229
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Geschichte der Analyfis des Unendliche«. rr,

daß Newtons Auflösung unzureichend und ohneNutzen se».

Es scheint, daß Newton von dieser Zeit an denKampfplatz völlig verließ. Einige seiner Freundeoder Schüler setzten den Krieg mit Hitze fort. Tay-lor (geb. 1685, gest. 1731) zeichnete sich unter die-sen am meisten aus. -Ohne sich bey der Entwicke-lung der Newtonfchen Auflösung aufzuhalten, gaber eine ganz eigne, die der Aufgabe in ihrer ganzenAusdehnung, so wie sie Leiblich vorgelegt hatte, Ge-nüge leistete. (?bilo8. chransacr. 1717. 69z).

Hatte er es hiermit gut seyn lasten, so würbe er Loberworben haben. Allein von seiner Empfindlichkeitgegen Johann Vernoulli, der bey einer andern Ge-legenheit von ihm etwas geringschätzig geredet hatte,hingerissen, setzte er seiner Auflösung einige gegendie Freunde von Leiblich beleidigende Bemerkungenvor, wobey er hauptsächlich ihr Haupt, JohannBcrnvulli, im Auge hatte. Er sagte darin unterandern, daß wenn sie nicht sahen, wie Newtons Auf-lösung zu Gleichungen der Aufgabe führe, man diesihrer Unwissenheit zurechnen müsse (illornm impa-liriae Iribuenclum). Der Mann, den dieser un-besonnene Auöfal! gelten sollte, war einer, der ebennicht viel vertragen konnte, und nahm deswegen diefür Taylors Eitelkeit dcmüthigcnvste Rache.

In einer Abhandlung von den rechtwinkelichtenTrajectorien (^. bl. 1713, i>. 243)*), die von Jo-hann Bernoulli und seinem Sohne NikolaS gemein-

Foti. Uarnontü, cwx. It. x. 2gü. x. 42z. tk.