Band 
Zweyter Theil.
Seite
266
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IV. Zeitraum, y. Capitel.

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an die Hand gegeben, um unter diesen Meynungendiejenige zu unterscheiden, welche Resultate gibt,die mit schon erkannten und allgemein eingestandenenWahrheiten in Uebereinstimmung ober in Wider-spruch sind.

Ohne irgend eine Parthey in diesem Streitezu nehmen, ertheilte Daniel Bernoulli (lVIom. äsBerlin. 1753) den Rechnungen von d'Alembert undEuler die größten sobsprüche. Aber zu gleicher Zeitunternahm er zu zeigen, daß die vibrirende Saiteimmer, entweder eine bloße Trochoide, so wie siedie Theorie von Taylor gibt, oder eine Zusammen-fügung von solchen Trochoiden bildet; und baß alledie Curven, welche von d'Alembert und Euler be-stimmt waren, nicht zugelassen werden könnten, undin der That auf die Natur nicht anwendbar waren,als in so fern-sie sich auf eine gleiche Form zurück-führen ließen. Diese Untersuchung gab ihm Gele-genheit, die physische Bildung des TonS zu ergrün-den, die man bis dahin nur sehr unvollkommenkannte. Er erklärt z. B. mit aller möglichen Deut-lichkeit, wie eine in Schwingung gesetzte Saite, oderüberhaupt ein jeder schallender Körper zu gleicherZeit mehrere verschiedene ein System bildende Tönegeben kann. Aber die Geomcter, indem sie seineGeschicklichkeit bewundern, womit er diesen Gegen-stand vereinfacht und seinen BeweiSschlüffen dieHülfe der Erfahrung leiht, kommen übcrein, daßseine Auflösung weniger allgemein und vollkommenist, als die seiner Nebenbuhler. In der That sinddiese letztem (welche Ausdehnung mau ihnen auch